Erfolgstechniken: Mindmap erstellen

Erfolgstechniken: Mindmap erstellen und gestalten

Eine Mindmap erstellen hat mindestens zwei Vorteile: Erstens macht diese Art der Stoffsammlung und Themenstrukturierung Spaß. Und zweitens ist das Lernen mit Mindmaps sehr effektiv, weil besonders intensiv.
Die Mindmap richtig nutzen: das gehört seit jeher zum Repertoire kreativ-aktiver Menschen. Sie hilft dabei, ein Themengebiet zu strukturieren, etwa wenn ein Referat vorbereitet werden oder ein Themenkomplex präsentiert werden soll. Prinzipiell eignet sich die Technik dazu, immens große Stoffmengen zu erfassen und einzelne Punkte so anzuordnen, dass sie in eine logische Struktur gebracht werden.

Kreativtechnik Mindmap

Mindmap erstellen und nutzen

Mindmap gestalten

Neben der Strukturierung kommt der Gestaltung einer Mindmap große Bedeutung zu. Kleine Skizzen oder Symbole können ebenso darin Platz finden wie Pfeile für Querverweise oder gedruckte Bilder. Es kommt darauf an, der eigenen Kreativität und Gestaltungsfähigkeit freien Lauf zu lassen, visuelle Merkhilfen („Anker“) zu nutzen, um sich später besser an die Inhalte erinnern zu können.

Anwendungsbereiche einer Mindmap

Anwendung von Mindmaps gibt es viele: In der Schule können Vokabelbäume oder Wissensnetzwerke kreiert werden, aber auch im Beruf kommt sie zum Einsatz. Eine Mindmap ist ein universell einsetzbares Tool. Es hilft dir, große Wissensgebiete zu strukturieren und die Ressourcen deiner Kreativität, die für effektives Lernen ungemein wichtig sind, einzusetzen und zu nutzen.

Mindmap-Tools im Internet

Bevor du ein paar Tipps und Hinweise bekommst, wie du eine Mindmap erstellen kannst, noch ein paar Worte zu Mindmaptools aus dem Internet.

Mindmap-Tools und Mindmap-Software

Im Internet gibt es zig Anbieter von Mindmap-Software, sowohl als Freeware oder kostenpflichtig. Für den Schulalltag kommen eigentlich nur die kostenlosen Versionen in Frage. Eines der bekanntesten Tools heißt „Freeplane“ und ist eine Java-basierte Weiterentwicklung von „Freemind“. Doch gleich vorab sei gesagt: Es bietet lediglich rudimentäre Funktionen wie die Möglichkeit, Knoten und Äste zu bilden, diese zu beschriften und mit ein paar einfachen Icons zu versehen. Im Großen und Ganzen sind damit der Kreativität erheblich Grenzen gesetzt – und das ist schade. Denn beim Mindmapping steht die Kreativität und der Spaß an der Gestaltung klar im Vordergrund.
Der einzige Vorteil der Computertools scheint zu sein, dass quasi beliebig Äste hinzugefügt werden können. Doch andererseits braucht eine gut überlegte Mindmap nicht unendlich viele, sondern in etwa so viele Äste, wie auf einer Seite im Format DIN-A4 oder DIN-A3 Platz haben.

Analog statt digialt: Eigene Mindmaps zeichnen

Ein Vorteil von Stift und Bastelmaterialien ist, dass du wortwörtlich etwas in der Hand hast. Indem du nämlich deine Hände gebrauchst, um etwas aufzuschreiben oder einzukleben, benutzt du deinen Tastsinn. Die Lernforschung hat schon vor längerem erkannt, dass Lerner umso effektiver Lernstoff lernen und erinnern, je mehr Sinne sie beim Lernen benutzt haben. Wenn du also eine Mindmap gestaltest, indem du deinen Tast- und Spürsinn gebrauchst, ergänzt du den primären visuellen Sinneskanal dieser Methode mit einem weiteren. Du wirst sehen und spüren: Es ist eine sehr effektive Art des Lernens, die überdies hinaus auch Spielraum für individuelles Gestalten lässt.

Mind map als Kreativtechnik

Mindmap erstellen

 

Ein Mindmap-Beispiel sieht wie folgt aus:
Der erste Schritt: Das Thema benennen [Grafik 1]

Der zweite Schritt: Stammäste auswählen

Der dritte Schritt: Verzweigungen einfügen

Der vierte Schritt: Anker hinzufügen

Der fünfte Schritt: Hyperlinks hinzufügen

Der sechste Schritt: Kreativ gestalten

Fazit: Mindmaps sind effektive Lernhilfen

Eine Mindmap steigert den Spaß am Lernen und den Lernerfolg. Sie ist eine hervorragende Methode, einigermaßen komplexe Themenfelder zu strukturieren und langfristig zu erschließen. Besonders die analoge Gestaltung bietet den Vorteil, sowohl visuelle als auch haptische Sinneskanäle anzusprechen. Eine klare Empfehlung also für Mindmaps!

Jan-Benedikt Kersting

Jan-Benedikt Kersting

Freiberuflicher Bildungscoach bei Creactivity-Solutions
Freiberufliche Tätigkeiten erfordern ein Höchstmaß an Flexibilität und Kreativität. Kombiniert mit fachlicher Kompetenz und Organisationsfähigkeit kann ich auch ihr Projekt ins Internet bringen. Oder sind Sie an Sprachkursen in Englisch und Deutsch interessiert? Dann kontaktieren Sie mich bitte über die Emailadresse: kontakt@bildungsadler.de
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