3 Geheimnisse wie Englisch lernen dich weiter bringt

Englisch lernen gehört für viele Schüler zum Schulalltag. Es ist (noch) die Lingua Franca unserer Zeit, was bedeutet, dass fast überall auf der Welt Menschen Englisch sprechen. Wenn du also ins Ausland reist, dann wirst du nicht nur in Großbritannien, Amerika, Kanada, Indien oder Australien dich auf Englisch verständigen können, sondern auch in vielen weiteren Ländern der Welt. Englisch lernen hilft dir, freier zu werden – daher auch die Bezeichnung Lingua Franca, was freie Sprache bedeutet.

Indes kann Englisch lernen manchmal schwierig sein. Es gilt, Vokabeln zu lernen, sich die Grammatik zu erschließen, Lesen und Schreiben, Hören und Sprechen zu trainieren. Das muss dann in Prüfungssituationen parat sein. Nicht Wenige empfinden Englisch lernen als Stress. Als Folge sinkt die Motivation, die englische Sprache zu lernen, in den Keller – und droht, dort unten ein trauriges Dasein zu fristen.

Englisch lernen

Englisch lernen

Das muss aber nicht sein, im Gegenteil: Englisch lernen soll wieder Spaß machen und sinnvoll sein. Denn sobald Englisch lernen wieder Spaß macht, kommt auch wieder die Motivation und Leichtigkeit ans Tageslicht, die Lernprozessen so zuträglich ist.
In diesem Artikel verrate ich dir 3 Geheimnisse, wie du wieder mit Spaß und Erfolg Englisch lernen kannst.

1. Think positive!
So banal es klingen mag: Im Grunde kommt es auf deine innere Einstellung an. Wer positiv an Aufgaben oder Tätigkeiten herangeht, derjenige oder diejenige wird leichter Englisch lernen als andere. Tief in dir entscheidest du nämlich bereits zu Beginn jeder Lerneinheit, wie nachhaltig sie sich auf deinen Lernerfolg auswirken wird. Im Artikel Mehr Erfolg in der Schule habe ich ein paar allgemeine Tipps zusammengefasst, wie du deine Lernerfolge weiter verbessern kannst.

Du kannst dir das positive Herangehen an deine Lernphasen – in der Schule als auch zu Hause – wie ein Samenkorn vorstellen, das du auf einem Feld säst. Indem du es in den Boden bringst, bestellst du ein sich ab dann und zukünftig entwickelndes Feld, auf dem dann Pflanzen wachsen, die dir als geistige Nahrung nutzen werden. Englisch lernen bedeutet auch, sich solcher Vorstellungsbilder zu bedienen und sie einmal bewusst zu betrachten. Die englische Sprache kennt ein Sprichwort, welches da lautet:

„You reap what you sow.“ (English proverb)

Die deutsche Entsprechung kennst du sicherlich: Du erntest, was du säst. Bestimmt fällt dir nun der Zusammenhang zwischen meinem oben gebrauchten Vorstellungsbild und der übertragenen Bedeutung des Sprichwortes (englisch: proverb) auf.
Mit der positiven Einstellung, dass sich das Saatgut auch bei dir prächtig entwickeln wird, fällt das Englischlernen hoffentlich schon etwas leichter.

2. Be proactive!
Entscheidenden Anteil an deiner nun folgenden Entwicklung kommt deiner Eigenaktivität und deiner Problemlösungsfähigkeit zu. Das Samenkorn ist gekeimt, und nun kommt es darauf an, das junge Pflänzchen gedeihen zu lassen.

Dazu brauchen Pflanzen, wie du sicherlich im Biologieunterricht schon einmal gehört hast, besonders dreierlei:

  1. Wasser
  2. Wärme
  3. Sonne

Was bedeutet das?
Im übertragenen Sinne sprechen wir im Deutschen davon, dass etwas das Wasser auf jemandes Mühle sein könne. Das englische Pendant lautet: „(to) be grist for sb.’s mill“. Die Mühle braucht Wasser, damit sie funktionieren kann. In abstrahierter Form bedeutet dies einen kausalen Zusammenhang zwischen der Ursache (Wasser) und der Folge (Bewegung der Mühlblätter).
In unserem Zusammenhang kommt der Bewegung die Funktion einer Vorstellung zu. Male dir etwa aus, wohin du einmal reisen möchtest. Du kannst im Ausland so viele tolle Dinge tun, etwa als Volunteer oder Au-pair tätig werden. Um dies zu ermöglichen, bedarf es deines Wassers. Sobald du quasi vor englischer Sprachbegeisterung übersprudelst, hast du das Wasser, das du für die Bewegung ins englischsprachige Ausland brauchst.

Die übertragene Wärme eines lauen Sommertages ist ebenfalls wichtig für das Gedeihen deines Vorhabens, denn Englisch lernen kann auch mal schwierig sein. Es kann vorkommen, dass du schier zu verzweifeln drohst, weil du zum x-ten Mal eine Vokabel wiederholst und sie einfach nicht behalten kannst. Wichtig ist, Milde walten zu lassen. Danach schaust du dir am besten den Artikel Vokabeln lernen an und findest heraus, welche Vokabellernmethode für dich die geeignetste ist.

Die Sonne steht seit jeher symbolisch für das Licht der Erkenntnis. Der aus dem Altgriechischen herstammende Sinnspruch „Know thyself!“ meint: Erkenne dich selbst. Wenn du für dich etwa herausgefunden hast, mit welcher Methode du am besten Vokabeln lernen kannst, dann ist das ein Akt der Selbsterkenntnis. Deshalb rate ich dir, auf dich und deine Art Englisch zu lernen, besonderes Augenmerk zu legen. Wenn du dann erkennst, dass du nun besser Vokabeln lernen kannst, so hast du ein vorheriges Problem proaktiv gelöst. Herzlichen Glückwunsch!

3. Be smart!

Als drittes Geheimnis verrate ich dir jetzt dieses: Sei intelligent. Das klingt komisch, ist aber gar nicht so schwer. Intelligent ist zum Beispiel, das Gelernte anzuwenden. Dann nämlich hat es einen Sinn gemacht, es zu lernen. Englisch lernen und anwenden: das geht Hand in Hand. Nutze gelernte Vokabeln etwa im nächsten Beitrag zum Unterrichtsgespräch. Oder in der kommenden Klausur. Oder im Alltag – wo auch immer: nutze das Gelernte, wende es an!
Mit so genannten idiomatischen Wendungen, die ich im Artikel Englische Idiome gebrauchen vorstelle, kannst du richtig Eindruck machen. Versuch es einfach, oder wie der Engländer sagt:

„Learning by doing!“

Viel Spaß beim Lernen!

Jan-Benedikt Kersting

Jan-Benedikt Kersting

Freiberuflicher Bildungscoach bei Creactivity-Solutions
Freiberufliche Tätigkeiten erfordern ein Höchstmaß an Flexibilität und Kreativität. Kombiniert mit fachlicher Kompetenz und Organisationsfähigkeit kann ich auch ihr Projekt ins Internet bringen. Oder sind Sie an Sprachkursen in Englisch und Deutsch interessiert? Dann kontaktieren Sie mich bitte über die Emailadresse: kontakt@bildungsadler.de
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